Xaver, Sachsen, Prinz (1730-1806):
Ihrer Königl. Hoheit, Herrn Xaverii, ... Mandat,
wegen Errichtung eines Sanitaets-Collegii, zur
Verbeßerung des Medicinal-Wesens.
Dreßden : Stößel, [1768]
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Bearbeiter dieser Schrift ist Adolf Heinrich von Schönberg (1734-1795), Sohn des sächsischen Gesandten in Regensburg, Graf Johann Friedrich von Schönberg (1691-1762). Als Schönberger gehörte er zum wohl bekanntesten Adelsgeschlecht der Mark Meißen, das die Geschichte Sachsens maßgeblich prägte.
Nach einem Besuch des "Gymnasium Poeticum" in Regensburg und einem Studium in Leipzig war Adolf Heinrich von Schönberg als Kanzler am Dresdner Hof tätig.
Um die Missstände im "Medicinalwesen" zu überwinden, wurde in vorliegender Gelegenheitsschrift die Errichtung eines "Collegium Sanitatis" gefordert und im Detail dessen künftige Aufgaben beschrieben. Diese für Sachsen geforderte zentrale Institution sollte eine Kontrollfunktion über das sächsische "Medicinalwesen" ausüben und eng mit den medizinischen Fakultäten in Leipzig und Wittenberg zusammenarbeiten.
So forderte das "Collegium Sanitatis" etwa die Berichterstattung bei auftretenden Epidemien, schrieb die Ausbildung zum Apotheker fest, prüfte die Eignung der Hof-, Amts- und Stadtchirurgen und regelte das Recht zur Niederlassung von Ärzten.
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